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Erste-Hilfe-Kurs mit Notarzt Herrn Dr. Hirsekorn


Am 31. Januar 2017 zeigte Herr Dr. Hirsekorn den GrundstufenschülerInnen und anschließend den Haupt- und BerufschulstufenschülerInnen an der Georg-Wimmer-Schule, wie sie  im Notfall Erste-Hilfe leisten können und was sie dabei berücksichtigen müssen.

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Zu Beginn erarbeitete Herr. Dr. Hirsekorn mit den SchülerInnen, wie man in einem Notfall überprüfen kann, ob ein Mensch schläft, bewusstlos oder tot ist.

Die ersten Schritte in einem Notfall sind:

1. Prüfen (Bewußtsein, Atmung)

2. Rufen (Erwachsene dazuholen) Tel.: 112

3. Drücken (Herzdruckmassage)

In Rollenspielen riefen die SchülerInnen den Notarzt an und meldeten verschiedene Unfälle. Herr Dr. Hirsekorn erklärte den SchülerInnen, dass sie im Ernstfall immer am Telefon bleiben müssen, damit der Arzt sie anleiten kann, bis der Krankenwagen am Unfallort ist.

Nun folgten die ersten praktischen Übungen, wenn ein Mensch nicht mehr atmet und wiederbelebt werden muss:

1. 

Der Unfallverletzte muss auf eine harte Unterlage gelegt werden.

2.

Darauf folgt die Herzdruckmassage: In der Mitte der Rippenbögen befindet sich das Brustbein. An dieser Stelle  auf Höhe der Brustwarzen muss nun mit den Handballen und durchgestreckten Armen im Takt des Lieds „Pippi Langstrumpf“ die Herzmassage durchgeführt werden.
Herr Dr. Hirsekorn ermutigte die SchülerInnen, dass sie dabei nichts falsch machen können, selbst wenn sie dabei im Ernstfall eine Rippe brechen würden, hätten sie evtl. das Leben eines Menschen gerettet.

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Das Herz und das Gehirn sind die wichtigsten Organe, da das Herz das sauerstoffreiche Blut ins Gehirn pumpt.Wenn der Krankenwagen 10-15 Minuten braucht, würde das Gehirn ohne Blutzufuhr in dieser Zeit schon Schaden nehmen.

Daher übten die SchülerInnen auch das Abwechseln während der Herzmassage, da dies über längere Zeit sehr anstrengend ist.
Herr Dr. Hirsekorn erklärte und zeigte den SchülerInnen, wie man einen Verletzten in der stabilen Seitenlage lagert.Dies muss man machen, wenn der Mensch noch atmet, dass dieser sich nicht an Erbrochenem oder Blut verschlucken kann.
Nach zwei sehr spannenden Stunden konnten die SchülerInnen noch viele Fragen an Herrn Dr. Hirsekorn stellen, anhand derer er ihnen zeigte, wie man  einen Druckverband  anlegt, sich bei einem epileptischen Anfall verhält oder die Erste Hilfe im Falle einer Verbrennung, oder nach dem Verschlucken von Kleinteilen leistet.

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Es war für alle SchülerInnen, so spannend, dass sie Herrn Dr. Hirsekorn auch nach der Verabschiedung noch mit vielen weiteren Fragen umringten.

Wir bedanken uns alle ganz herzlich bei Herrn Dr. Hirsekorn für diesen interessanten "Erste-Hilfe-Kurs“!



G. Schultheiß

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